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Unterwegs in den Wahlkampf

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Nun ist es soweit und es gibt kein Zurück: Die Listen der Grünliberalen Seeland und Biel sind eingereicht und mein Wahlkampf ist mit der Veröffentlichung der Website lanciert. Ich kandidiere das erste Mal für den Grossen Rat. Das bedeutete in den vergangenen Wochen hauptsächlich eines: Fragen stellen, Fragen stellen, Fragen stellen.

Wie macht man Wahlkampf? Was hast du vor den letzten Wahlen alles gemacht? Was hat funktioniert und was nicht? Wann fängt was an? Wie viel Zeit habe ich für dies und jenes? Würdest du mich unterstützen? Wie komme ich auf die Wahlempfehlungen? Was macht für mich Sinn? Wann setze ich es um? Wie bringe ich Beruf, Weiterbildung, mein Privatleben und den Wahlkampf unter einen Hut?

Wahl“kampf“?

Mit seitenweise Antworten und Möglichkeiten machte ich mich ans Planen. Soziale Medien, Plakate, Flyer, Postkarten, Inserate, Strassenaktionen, Versände… die Möglichkeiten und Ideen sind unendlich. Die dafür benötigten Ressourcen sind es nicht. Und damit meine ich nicht nur die finanziellen Mittel. So ein Blogbeitrag, wie Sie ihn gerade lesen und ich ihn gerade schreibe, beschäftigt mich schnell einmal zwei Stunden. Sie haben ihn in zwei bis drei Minuten gelesen und im schlechtesten Fall erinnern Sie sich bereits in wenigen Tagen nicht mehr an meine Sätze. Da tue ich gut daran, meine Kräfte zu bündeln und gewählt einzusetzen. Mein Wahlkampf soll meinen Wählerinnen und Wählern, aber auch mir, Spass machen. Er soll weder ein „Kampf“ sein, noch riesige Kosten verursachen. Lieber sollen schöne und bleibende Erlebnisse daraus entstehen – nebst einem guten Resultat bei den Grossratswahlen, natürlich.

Bleiben wird mir bestimmt vieles. Schon jetzt habe ich zahlreiche gute Erinnerungen, wie zum Beispiel den Video-Dreh: In meinem Freundeskreis gibt es einen talentierten jungen Mann, der gerne Videos, Blogs und Radiosendungen produziert. Zu meiner Freude sagte er sogleich zu, als ich ihn fragte, ob er für und mit mir ein Wahlkampf-Videöli kreieren würde. Genauso meine Wunschprotagonisten und engsten Wahlkampf-Partner namens Michel Rudin und Christa Wittwer. Wir verbrachten einen kurzweiligen Vormittag bei uns zu Hause und einen eisig kalten Mittag vor dem Rathaus. Das Resultat ist nun auf meiner Website in der Rubrik „über mich“ zu bewundern.

Bleiben wird mir auch, dass man am Anfang am besten gar nicht zu viel plant. Denn es kommt schlussendlich immer anders, als man dachte. Es entsteht Dynamik, wenn zwanzig oder dreissig Köpfe Ideen sammeln, man diese zusammenwürfelt und neu betrachtet. Der Wahlkampf der Grünliberalen wird im Kanton Bern auf jeden Fall alles andere als langweilig. Ich freue mich, Sie in den nächsten Wochen mit meinen Texten zu unterhalten, zu informieren und teilhaben zu lassen. Für echtzeit-Infos folgen Sie mir am besten auch auf Facebook, Twitter und Instagram.

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